Zielformulierungen für den Pflegedienst

  1. Der Patient erlangt durch individuelle Pflege die Erfüllung seiner physischen, emotionalen, geistigen, psychosozialen, rehabilitativen und religiösen Bedürfnisse.


  2. Der Patient wird in seinem Interesse von uns verantwortlich geleitet, ohne bevormundet zu werden. Das bedeutet, wir beachten ein der jeweiligen Situation entsprechendes Verhältnis von Nähe, Verständnis und Wärme zu Distanz, Konsequenz und Abgrenzung.


  3. Der Patient erfährt eine optimale Unterstützung durch effektive Kommunikation, Kooperation und Koordination aller Berufsgruppen.


  4. Der Patient profitiert von der regelmäßigen Evaluierung der geplanten und erbrachten Pflege unter Einhaltung bestehender Pflegestandards und Handlungsrichtlinien.


  5. Der Patient erhält professionelle Pflege. Diese wird durch aktuelle Aus-, Fort- und Weiterbildung unter Einbeziehung von Pflegewissenschaft und Forschung sowie den angrenzenden Wissenschaften sichergestellt.


  6. Dem Patienten wird pflegerische Gesundheitserziehung angeboten; d. h. Beratung über krankenhausinterne und -externe Hilfe- und Selbsthilfeangebote und ggf. deren Vermittlung.


  7. Der Patient profitiert von einer bedarfsgerechten, zeitgemäßen und funktionstüchtigen Ausstattung des pflegerischen Sachbedarfs unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und Effektivität.


  8. Dem Patienten kommt durch die Delegation pflegefremder Tätigkeiten ein höheres Maß an direkter Pflege und Begleitung durch examinierte Pflegepersonen zugute.