Bessere Lebensqualität für Patienten

04.04.2014

Bessere Lebensqualität für Patienten



Noch bis Anfang Juni dauern die Bauarbeiten im Kellergeschoss des St.-Vinzenz-Hospitals in Haselünne. Dann finden die Patienten der Inneren Medizin alles unter einem Dach sowie moderne und bestens ausgestattete Räume. „Konzentration der Inneren Medizin“ nennt Verwaltungsleiter Walter Borker das Bauprojekt mit Neubau, Umbau und Sanierung, das neue Räume im vorderen Bereich des St.-Vinzenz-Hospitals in Haselünne schafft. Das sind im Kellergeschoss die Räume für die Abteilung „Physikalische Therapie“ unter anderem mit einem großen Bewegungstrakt sowie Umkleide und Fitnessräumen.

Diese können auch von den Patienten der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie benutzt werden. Denn Borker weist darauf hin, dass das St.-Vinzenz-Hospital nicht nur Erkrankungen behandeln will, sondern zugleich die Lebensqualität der Patienten verbessern möchte. So werden deren Genesung mit vielen ergänzenden Leistungen gefördert.

Erweitert und umgebaut wurde auch die Praxis von Dr. Mathias Chwallek im Erdgeschoss. „Wir haben jetzt mehr Platz und mehr Arbeitsplätze“, freuen sich der Chefarzt der Inneren Abteilung und die Mitarbeiter. Neu ist der Aufwachraum im ersten Stock für Patienten, die im Krankenhaus Haselünne ambulant operiert werden. „Das sind über 1500 Patienten im Jahr“, erläutert Borker. Vorgenommen werden kleinere bis mittlere therapeutische Eingriffe im chirurgischen, orthopädische, gynäkologischen und Hals-Nasen-Ohren-Bereich, die nicht stationär behandelt werden müssen. Neben dem Aufwachraum wurden auch zwei neue Endoskopie-Räume geschaffen. Ausgestattet sind sie mit modernen medizinischen Geräten, die über eine Kamera einen Blick ins Innere des Körpers gewähren.

Die Bauarbeiten laufen seit Ende 2012. „Es war eine schwierige Bauphase, weil wir den Betrieb aufrechterhalten haben“, berichtet Verwaltungschef Borker. Denn das Bauen im Bestand ist immer eine Herausforderung sowohl für die Mitarbeiter des Krankenhauses als auch für die Handwerksfirmen.

Der Umbau kostet 1,2 Mio. Euro



Der Verwaltungschef lobt daher besonders die Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Petereit & Gößling GmbH in Braunschweig sowie mit der Baufirma Radke Bauträger GmbH in Sögel. In das Bauprojekt wurden insgesamt 1,2 Mio. Euro investiert. Für die Maßnahme im stationären Bereich erhielt das Krankenhaus 500.000 Euro Fördermittel des Landes Niedersachsen. Der Rest wurde mit Eigenmitteln finanziert.

St.-Vinzenz-Hospital Haselünne GmbH

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