Psychosomatische Medizin & Psychotherapie

Seiner langjährigen Tradition folgend, die medizinische Versorgung des Emslandes durch qualifizierte Behandlungsangebote zu gewährleisten, hat das St. Vinzenz-Hospital Haselünne sein Spektrum erweitert und eine Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie aufgebaut.

Unter der ärztlichen Leitung von Ulrike Schultheis, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Fachärztin für Innere Medizin wird das gesamte Spektrum der Psychosomatischen Medizin gemäß den aktuellen Leitlinien  behandelt (näheres s. Leistungsspektrum).

Eine der Kernkompetenzen der Abteilung ist die Behandlung von Traumafolgestörungen (akut oder chronisch).

Wir verstehen psychische Symptome oder Erkrankungen nicht in erster Linie als Störung sondern  oftmals als Lösungsversuch bei einer psychosozialen Belastung.  Wir hören Ihnen zu und unterstützen Sie behutsam darin, diese Zusammenhänge unter Einbeziehung Ihrer Lebensgeschichte besser zu verstehen und miteinander individuelle  Lösungen und Strategien zu finden, die Ihre Lebensqualität verbessern.

Schwerpunkt der Behandlung ist dabei die Psychotherapie in einem multiprofessionellen Team. Hier verknüpfen wir tiefenpsychologische mit verhaltenstherapeutischen Elementen. Dies wird dem jeweiligen Menschen, seiner Erkrankung und der jeweiligen Behandlungsphase individuell angepasst. Ggf. erfolgt natürlich auch in enger Absprache mit unseren Patienten eine medikamentöse Therapie

Was Psychosamtische Medizin & Psychotherapie behandelt:

 

  • Körperlichen Beschwerden, die nicht oder nicht organisch erklärbar sind (somatoforme Schmerzstörung, somatoforme Schmerzstörung mit körperlichen und psychischen Faktoren, sonstige somatoforme und dissoziative Störungen)
  • Posttraumatische Belastungsstörungen und andere psychische Folgen von Traumata
  • Essstörungen (Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Binge-Eating-Störung, atypische Essstörungen)


  • Körperliche Erkrankungen, bei denen sich psychosomatische Faktoren auf den Verlauf und die Ausprägung besionders auswirken 
  • Probleme der Bewältigung körperlicher Erkrankungen oder psychosozialer Belastungen (Anpassungsstörungen)
  • Depression
  • Angsterkrankungen (Panikstörung, Agoraphobie, generalisierte Angststörung, spezifische Phobien)
  • Zwangserkrankungen
Chefärztin Frau U. Schultheis